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Kirchengebäude

 

Eingeschränktes Feiern, das gewohnte Rahmen sprengt
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Der plattdeutsche Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt fand unter dem Gewölbe der Blutbuche im Gützkower Pfarrgarten statt. Musik: Kirchenmusiker Patrick Uhlig (Piano), die „nicht säenden und nicht in Scheunen sammelnden Vögel unter dem Himmel“ (Matthäus 6,26) sowie die „unverdrossene Bienenschar“ (EG 503). Der im Freien erlaubte Gemeindegesang geriet angesichts der professionellen Solisten Kuckuck, Lerche und Amsel fast ins Hintertreffen.


Ab dem 4. Mai wird in unseren Kirchen wieder Gottesdienst gefeiert.
Wenn Gemeinde gemeinsam, also in Gemeinschaft, Gottesdienst feiern will, dann sind die Hygiene-Auflagen dafür ziemlich gemein. Das „extra-dekalogische“, erste Gebot der Gegenwart ist das Abstandsgebot, das auch uns als Kirche betrifft. Die positive Interpretation dieses Faktums: Kirche und ihre Strukturen stehen mitten im Leben und damit wie jeder andere all dem gegenüber, was Leben bedroht. Dabei steht Gott eindeutig und unmissverständlich auf der Seite des Lebens. Allein das ist Grund ihn in Gottesdiensten zu feiern. Abstandsgebot, „Schnutenpullis“ und, dass man in den Kirchen nicht singen soll, ist weniger schön. Aber es dient unserem und dem Schutz unserer Nächsten. Wenn sich Gott in unserm Nächsten finden lässt, ist das Vorbeugen eigentlich auch ein bisschen Gottesdienst, wobei die Betonung des Wortes hier mehr auf „Dienst“ liegt.
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Klaus-Dieter Lisson-Stattaus (Laute), Jenny Kowiss (Querflöte) und Patrick Uhlig (Spi-nett)
schufen mit ihrer Musik in vielen Gottes-diensten der letzten Wochen einen wahrhaft „seelenhebenden“ Ausgleich zum fehlenden Gemeindegesang in den Kirchen.


Gemeindegruppen
„Zurzeit fallen Gemeindekreise noch unter die Bestimmungen der staatlich angeordneten Kontaktbeschränkungen. Sie können also im Moment nicht stattfinden, selbst wenn Hygienebedingungen geschaffen sind und das Abstandsgebot eingehalten wird. Erst nach Lockerungen der staatlichen Verordnungen kann über die Möglichkeit, die Arbeit in den Gemeindekreisen wieder aufzunehmen, nachgedacht werden.
Dies gilt insbesondere auch für Seniorenkreise, obwohl klar ist, dass sie die wichtige Funktion haben, der Vereinsamung der alten Menschen entgegenzuwirken.“ (Handlungsempfehlungen der Nordkirche)

 


Hoffnungsläuten
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Leer wie Christi Grab am Ostermorgen werden in diesem Jahr auch die Kirchen sein. Doch werden sie voll des Lichts nach der Finsternis sein. Sie sind voll der Botschaft des Herrn des Lebens, der vor all dem steht, was Leben bedroht und infrage stellt.
Glocken verkörpern seine Stimme, rufen Christen seit vielen Jahrhunderten zum Gebet. Glocken erreichen die Ohren und Herzen sehr vieler Menschen auch bei Ausgangsbeschränkungen; auch, wenn sie einsam in Pflegeheimen und Krankenhäusern liegen; auch, wenn sie allein in ihren Wohnungen sitzen.
Seit dem 27. März läuten sie nordkirchenweit mittags um 12 Uhr als Zeichen der Hoffnung in schwerer Zeit. Sie wollen Verbundenheit stärken, Trost und Hoffnung spenden. Sie wollen zum Erinnerungsruf für alle werden, sich einmal am Tag Zeit zu nehmen, um in sich zu gehen und neue Hoffnung und Kraft zu schöpfen, um sich zurückzubinden an das, was trägt und hält.

Was kann das schon austragen? fragt mancher. Vielleicht hilft diese Antwort „von der Front“ aus dem Inn Klinikum Mühldorf in Bayern:
„Reporterin: Thomas Parnitzke, eigentlich Anästhesist, ist jetzt Krisenmanager. Ständig ist er im Haus unterwegs, managt: welcher Patient wird wo und wie untergebracht. Ein Ende der Krise sieht er erst mal nicht.
Reporterin: „Gibt es einen Hoffnungsschimmer?“
Parnitzke: „Wenn man mich fragt, sag ich: Wer beten kann, soll beten. Und das ist auch tatsächlich mein ganz persönlicher Standpunkt. Ja das ist sehr persönlich, aber das ist so, wo ich sage: das ist das, was mir Zuversicht gibt, dass wir auch diese Situation überstehen werden.“

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https://www.zdf.de/politik/laenderspiegel/laenderspiegel-vom-28-maerz-2020-100.html


Meditationsgebete in Corona-Zeiten

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Richtfest Wohngemeinschaft
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Durch die Richtkrone hindurch sieht man das Turmkreuz der Gützkower Kirche. Ein Regenbogen spannt sich zwischen zwei Schauern über die Kirchstraße. Es sind Momente mit Symbolgehalt. Auf beides schauen Mit-arbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialstation, Bauleute und Planer an ei-nem wettermäßig wechselhaften Nachmittag. Pflegedienstleiterin Damaris Buntrock und alle MatarbeiterInnen sind in diesen Momenten dankbar und  - zu Recht - ein wenig stolz. Eigentlich plante man seit es die Sozialstation in Gützkow gibt, an dieser Stelle ein Haus zu bauen, in dem Menschen mit Pflegebedarf ein Zuhause finden. Zwölf werden es sein, die zu Beginn des zweiten Quartals 2020 einziehen können. Bisher läuft alles nach Plan. Ein guter Grund beim Richtfest zu feiern.
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Nachdem der Richtspruch gesprochen, der Schnaps getrunken und der Nagel eingeschlagen  war, trafen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie Sozialstation, Zimmermänner, andere Bauleute und Planer  im zukünftigen Gemeinschaftsraum  zu einem leckeren Imbiss. Manch einer nutzte die Gelegenheit, einen Blick in die sich im Rohbau befindlichen Räume in den drei Etagen zu werfen.
Über Jahrhunderte war an dieser Stelle ein nach sozialen Bedürfnissen aus-gerichtetes Pfarrwitwen- und Küsterhaus. Bald ist die nach ähnlichen Bedürfnissen ausgerichtete WG fertig.
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Der WG Kirchstraße 18-19 im Rohbau


Eine lange Geschichte…

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 … dokumentierte Janin Zorn während der Vorarbeiten für das Gebäude für eine Seniorenwohngemeinschaft in der Kirchstr.18-19, das die Diakonie-Sozialstation bauen lässt. Ihr Kollege Thomas Hoche ist mit Gützkower Geschichte vertraut. Bei den Grabungen auf dem Kirchplatz, dem Dänholm und im Pfarrhaus zu Anfang des Jahrtausends war er dabei. Um zu verstehen, was der Boden preisgibt, muss man ein geschultes und geübtes Auge und Leidenschaft haben. Wer das nicht hat, sieht eine graue Tonscherbe. Fachleute erkennen das Artefakt aus der frühen Steinzeit vor ca. 5.000 Jahren.
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Ein Sporn aus dem Mittelalter gehörte zu den Funden.
Nein, ein Goldschatz wurde nicht gefunden. Auch nicht das Schild mit den Öffnungszeiten des irgendwo hier in der Nähe vermuteten Swantewit-Tempels aus der Slawenzeit. Aber viele kleine Funde, meist äußerst unscheinbare  Bruchstücke, wurden zu Boten längst vergangener Zeiten: 5000 Jahre alte Tonscherben aus dem Neolithikum, 1000 Jahre alte Funde aus der Slawenzeit. Reste von befestigten Straßen und Gebäudereste aus dem Mittelalter. Spuren von 18 Begräbnissen vom ehemaligen Friedhof, sowie eine Fuß-bodenheißluftheizung aus dem 14.Jhd.
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 P.Metzler lässt sich von T.Hoche die Funktions-weise der Heißluftheizung erklären.

Baustart mit Untersuchungen
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Im August 2009 begann der Abbruch der Häuser Kirchstr. 18-19.
Fast zehn Jahre nach dem Abriss des alten Pfarrwitwenhauses in der Kirchstr. 18 und des Nachbarhauses begannen mit dem neuen Quartal an der gleichen Stelle die Vorarbeiten zum Neubau einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit erhöhtem Pflege- und Betreuungsbedarf. Zuerst werden bodendenkmal-pflegerische Untersuchungen auf dem Gelände durchgeführt. Dadurch werden weitere Erkenntnisbausteine zur Stadtgeschichte im Umfeld der Kirche hinzugefügt.
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Der zweite Monat des Jahres 2019 ist angebrochen.  Noch sind wir im Winter. Auf den Feldern ist Vegetationspause. Auf den Arbeitsfeldern unserer Kirchengemeinde nicht. Hier wachsen viele Pflanzen, manch mehrjährige, manch einjährige. Die Entwicklungs-stadien der Vorhaben unserer Kirchengemeinde sind unterschiedlich lang. Manches scheint ewig zu dauern. Anderes gelingt schneller. In diesem Jahr liegt wieder einiges an, mittlerweile Vertrautes aber auch einiges Neue.

Zum Beispiel dürfen wir uns auf einen neuen Vikar freuen, der unsere Gemeindearbeit bereichern wird. Er absolviert in unserer Gemeinde das letze Jahr seines Vikariats, das er in Gülzowshof bei Pastor Riedel begonnen hat.

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Seit langem gewünscht und geplant, beginnt voraussichtlich im März unter Bauherrenschaft der Diakonie-Sozialstation Peene gGmbH auf dem Grundstück Kirchstr. 18-19 der Bau eines neuen Hauses das hoffentlich ab dem nächsten Jahr eine Wohngemeinschaft für Menschen mit erhöhtem Pflegeaufwand beherbergen wird. Anfragen dazu beantworten gern die Mitarbeiterinnen der der Diakonie-Sozialstation Gützkow (Tel. 038353-214).

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Auch an der Gützkower Kirche muss dringend gebaut werden. Geplant ist für dieses Jahr die Mauerwerkssanierung im Außenbereich. Fördermittel im sechsstelligen Bereich sind beantragt, aber leider noch nicht bewilligt.
Im nächsten Jahr muss dann dringend der Innenputz saniert werden.

Konfirmation (Pfingstsonntag), Freiluftgottesdienst beim Seefest (So., 16.6.) Mittsommerabend und –konzert (22.+23.6.), Jubelkonfirmation (Sonntag, (.September), Familiengottesdienste, Hubertusgottesdienst (So.,10.11.), Martinsfest (Di.,12.11.) Adventsmarkt (1.Advent, So.,1.12.,) Krippenspiel (4. Advent, So.,22.12.): das sind die wiederkehrenden  Höhepunkte in diesem Kirchenjahr.
Über andere Höhepunkte informieren KIRCHENBOTE und Homepage.

 

 

 

 

 

 

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