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Die Kirche in Behrenhoff

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Baufortschritt an Behrenhoffer Kirche
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Nach dem Rückbau der Verkleidungen unter der Orgelempore erwartet die Besucher beim Hineingehen in die Behrenhoffer Kirche ein ganz neuer Raumeindruck. Zurzeit ist das Innere eine einzige Baustelle. Elektroleitungen für Licht, Tontechnik und Heizung werden verlegt, die Wandflächen im Kirchenschiff werden neu verputzt, ebenso die Gewölbe und Wände im Seitenschiff. Die Fußböden werden erneuert und ergänzt.  Mit Beginn des neuen Kirchenjahres, ab Advent, gibt es dort wieder regelmäßig Gottesdienste.

 

 

Bau-Infoabend
Nun ist im diesjährigen dritten Bauabschnitt der Chorraum  der Kirche in Behrenhoff beinahe abgeschlossen.
Nur im Fußbodenbereich wird noch gearbeitet.
Das Prägende der Dorfkirche, die Wandmalereien im Chorraum, er-strahlen in alter Pracht. Die Nässe, die durch die kaputten Fugen im Außenbereich in die Wände gelangt ist, verlangsamt den Trocknungsprozess  der Farben. Und doch gilt es nun, die Baufortschrittsfreude mit den  Bauherren zu teilen.
Dazu sind am Mittwoch, vor dem 1.Advent, am 23.11. um 18.00 Uhr, alle Interessierten im Rahmen eines Informationsabends in die Behrenhoffer Kirche eingeladen.
 

 

 

Wieder würdig und recht

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… und nicht „Frisch gestrichen“ ist nun der Chorraum der Behrenhoffer Dorfkirche. Er birgt die wertvolle, mittelalterliche Malerei, die seit ihrer Wiederentdeckung im 19. Jhd. deutschlandweit große Beachtung fand. Seinerzeit wurde der Restaurierung durch den Berliner Hans Seliger die große Aufmerksamkeit des kaiserlichen Hofes in Berlin zuteil. Heute nehmen Fachleute und Förderer aus ganz Deutschland großen Anteil am Fortgang der Restaurierungsarbeiten in Behrenhoffer Kirche, die den Namen „St. Marien“ trägt. Warum, das zeigt das „Vorher-Nachher-Bild“: eine sog. Marienkrönung.

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Bei neu entdeckten mittelalterlichen Fragmenten

Zum Ende des 19. Jhd. wurde die wiederentdeckte, teilweise nur fragmentarisch erhaltene Malerei aus dem beginnenden14. Jhd. gesichert und in ihrem Bildgehalt ergänzt. Nach dem 2. Weltkrieg waren wieder Restaurierungsarbeiten nötig, die der in ganz Pommern tätige Kirchenmaler Hoffmann ausführt. Mit guter Absicht wurde in den 70er Jahren an den Wandmalereien in kirchengemeindlicher Eigenregie ergänzt und verbessert. Gerade diese gut gemeinten Arbeiten waren neben den nassen Wänden leider ein Hauptgrund für des Schadensstand vor dem diesjährigen Bauabschnitt.
Im Juni begann das thüringische Atelier Schloss Kaufungen die Restaurierungsarbeiten. Zu Michaelis, am 29.9. war Abnahme. Es sieht nicht frisch gestrichen aus, das wäre schlimm. Aber alles sieht würdig und recht aus und zeigt den Respekt und die Achtung vor allem, was seit Jahrhunderten zum Schatz dieser Kirche gehört. Am Mittwoch,  den 23.11. um 18.00 Uhr wird er gezeigt.

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Bauleiter D. Müller, ausführender Restaurator Michael Lange, leitender Restaurator Reinhard Labs, Rastauratorin Christin Golnik und eine weitere Restauratorin waren am Tag der Abnahme zufrieden mit ihrem Werk.

 

 

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NDR-Team filmt Restauratoren in Behrenhoff

 

 

 

Behrenhoffs hoher Besuch

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In den letzten zwölf Jahren wählte sie  das Forbes-Magazin neun Mal zur  mächstigsten Frau der Welt. Das klingt extraterrestrisch.  Tags zuvor traf sie  in  Hannover Barak Obama, den US-Präsidenten - dreißig Stunden später traf Bundeskanzlerin Angela Merkel in Behrenhoff auf Geburtstag-Prinzessin  Josephine, die ihren achten Geburtstag feierte.  Nicht „staats-männisch“ wirkte ihr Lächeln, als sie der Kleinen gratulierte. Hier lächelte Frau Merkel, die in dieser einen Stunde die kleine Welt Behrenhoff zu ihrer Welt, machte. Es passte gut, dass die Jüngsten  der Kirchengemeinde sangen „Jeder ist gleich verschieden“. Informiert und  interessiert hörte sie zu, fragte, scherzte, schüttelte Hände, posierte gedulig für Selfies, gab Autogramme. Sie bestärkte Kirchen-älteste, Gemeindeglieder und Einwoh-ner darin, dass es sich lohnt, die Kirche im Dorf zu beleben und offen zu halten. Sie ist ein Schatz an dem  es noch viel zu tun gibt.Was sie dazu tun kann will sie nicht nur prüfen, sondern auch tun. Das Stückchen Beherenhoff, das sie mitnahm, ein Körbchen mit Frühlingsblumen aus dem Park, mag sie im nächsten Frühling blühend erinnern. Bischof Abromeit wies darauf hin, dass Dietrich  Bonhoeffer dort im Schloss Zuflucht und Aufmerksamkeit für seine theologischen Ideen fand.
„Es ist gut, einen Freund zu haben, einen guten Freund“ sangen die Jüngsten im ältesten Gebäude des Dorfes. Na klar, und besonders, wenn es die mächstigste Frau der Welt ist.

Das Video vom Besuch der Kanzlerin finden Sie hier:

https://www.youtube.com/watch?v=WI6zFr0wac8

 


Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht die Kirche in Behrenhoff am 03.05.2016

Die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel war zu einem Kurzbesuch in Behrenhoff. Grund des Besuches war u..a. die Besichtigung der
baulich stark in Mitleidenschaft gezogenen Behrenhoffer Kirche und die Einweihung des neuen Feuerwehrgebäudes der Gemeinde Behrenhoff.

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Bilder mit freundlicher Genehmigung von André König

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Großes Geschenk
Der Fortgang der Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten an der Kirche in Behrenhoff geriet im Jahr 2015 ins Stocken. Nur die Hälfte der erwarteten Fördermittel, dringend benötigte Finanzen kam zusammen. Drei Tage vor Weihnachten war der Wirtschaftsminister des Landes M-V, Harry Glawe in der Kirche in Behrenhoff, um einen Fördermittelbescheid in Höhe von fast 130.000 € zu übergeben. Das ist für die Kirchengemeinde wie ein Weihnachtsgeschenk.
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Von links nach rechts: MdL M-V B. Schubert, Bischof Dr. H.-J. Abromeit, Wirtschaftsminister M-V H. Glawe, Pastor H.-J. Jeromin, Dombaukoordinator S. Scholz, Bürgermeister M. Clausen, Bauamtsmitarbeiter P. Schumann, Bauleiter U. Kirmis.
Nun kann zügig die Ausschreibung erfolgen und ziemlich früh kann mit den für den dritten Bauabschnitt vorgesehenen Restaurierungs- und Reparaturarbeiten am Chorraum der Kirche begonnen werden.

 

 


Dachstuhlgeburtstag
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Nachweislich vor 600 Jahren ist der Dachstuhl auf dem Kirchenschiff in Behrenhoff entstanden.
 
Das soll Grund sein, am Sonnabend, den 22.8. um 17.00 Uhr an und in der Kirche in kleinem Rahmen ein Fest zu feiern. Was die Sanierung der Behrenhoffer Kirche angeht, ist etwa die Hälfte geschafft. Es wird also auch ein kleines „Bergfest“ werden mit Ausblick auf das, was noch geplant ist und bald kommen soll.

Oben ist alles gut…

…jedenfalls im Gewölbe des Hauptschiffs in der Kirche in Behrenhoff.

Am Sonnabend vorm ersten Advent konnten sich konnten sich alle Gemeindeglieder in der Kirche vom Erfolg der im 2. Bauabschnitt in Angriff genommenen Arbeiten am Gewölbe überzeugen. Fleißige Helfer hatten die Bänke vom gröbsten Bauschutt gereinigt.

Knapp 70 Interessierte hörten in der kalten Kirche den Ausführungen des Pastors Jeromin, des Architekten Ulf Kirmis und des Bauhistorikers André Lutze zu. Die Zahl der Interessierten hat sich von Info-Veranstaltung zu Info-Veranstaltung  jeweils verdoppelt.

Die Gewölbesanierung, die Restaurierung der Ausmalung, die Anbringung von Zugankern, ist erfolgreich abgeschlossen. Auf dem südlichen Seitenschiff glänzt ein neues Kupferdach. Und die Schadensursache für Durchfeuchtungen im Südschiff ist auch behoben: Eine defekte Zinkwanne im Zwickel zwischen Südschiff und Sakristei ist durch eine kupferne Konstruktion ersetzt worden, die keine Staunässe mehr zulassen soll.

Noch kann in der Kirche noch kein Gottesdienst gefeiert werden. Umso dankbarer waren wir der Fa. Heydenholz dafür, dass wir die Maschinenhalle wieder für die Christvesper mit Krippenspiel nutzten konnten.

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Man hält hier die Zeitschrift „Monumente“ der Dt. Stiftung Denkmalschutz in den Händen, die Behrenhoff innerhalb von zwei Jahren zum zweiten Mal als Titelbild abgebildet hat.

 

Was geht 2015?

Es laufen die Planungen für den dritten Bauabschnitt an der Dorfkirche Behrenhoff, den Chorraum mit seinen beeindruckenden Fresken vom Weltgericht.

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Durch Algen und Pilze stark angegriffenes Fresko

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Das Geburtstagskind: Dachstuhl in Behrenhoff

Gutachten belegen, dass in diesem Jahr der Dachstuhl der Behrenhoffer Kirche 600 Jahre alt wird. Das soll ein Grund sein, in Behrenhoff ein kleines (Berg-)Fest inmitten aller Bauarbeiten zu feiern.

 

Baufortschrittsfreude

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Mit einem großen Drehmomentschlüssel werden hier die  Muttern an den neuen  Edelstahl-Zugankern angezogen. Die so erzeugte Vorspannung soll verhindern, dass im neu restaurierten Kirchenschiffgewölbe Risse entstehen. Diese Arbeiten gehörten fast zu den letzten Handgriffen im zweiten Bauabschnitt. In diesem Bauabschnitt ist Großes geleistet worden. Nun ist auch im Innern der Kirche ein deutlicher Baufortschritt zu erkennen. Vor allem die Säuberung und farbliche Restaurierung der Kirchenschiffgewölbe ist ein Grund zu großer Freude. In der letzten Woche des Kirchenjahres werden voraussichtlich die Gerüste im Kircheninnern abgebaut.

Am Sonnabend vor dem 1.Advent, am 29.11. um 14.00 Uhr sind alle Interessierten dazu eingeladen beim Informationsnachmittag in der Behrenhoffer Kirche mit den  Bauherren die Baufortschrittsfreude zu teilen.

 

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In Behrenhoffer Kirche: Mittelalterliche, groteske Gesichter sind wieder sichtbar.

 

Zweiter Baubeginn in Behrenhoff
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Gut vier Wochen früher als im vergangenen Jahr konnte in der Dorfkirche in Behrenhoff mit den Arbeiten im Rahmen des zweiten Bauabschnitts begonnen werden. Von dieser Plattform aus erfolgt die restauratorische Gewölbesanierung. Kurz nach dem die Rüstung aufgebaut war,  erfolgte eine Abstimmung dieser Arbeiten. Zum Beispiel wurde beraten, welche der unterschiedlich alten Farbfassungen den Restauratoren als Leitfassung  dienen soll.  Zugegen waren dabei der ausführende Restaurator Herr Thormeier, Bauhistoriker Herr Lutze, Stud. Restaurator Herr Labs jun., Frau Kunert vom Landesdenkmalamt, Bauleiter Herr Kirmis, Frau Wolf vom Bauamt der Landeskirche, Herr Amelung vom Landesdenkmalamt und der leitende Restaurator Herr Labs.  

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Bei der Bauanlaufberatung

In diesem Bauabschnitt werden vorrangig die Gewölbe restauratorisch saniert, und stabilisiert. Dabei werden Zuganker angebracht. Die Wände des Kirchenschiffs werden von Algen und Schimmel befreit und das südliche Seitenschiff bekommt ein neues Kupferdach. Möglich sind alle Arbeiten nur durch die Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und des Pommerschen Evangelischen Kirchenkreises, sowie durch viele kleine und eine hohe Einzelspende.
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Das gesamte Kirchenschiff ist eingerüstet. Dies ist der Blick aus der dritten Etage direkt unter der Plattform, von der aus die Gewölbe saniert werden,  herab auf die Kirchenbänke.

Schäden & Schätze
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Mit vielen kleinen Keilen muss während der Arbeiten verhindert werden, dass Steine aus dem Gewölbe heraus brechen. Teilweise haben sich die Gewölbeschalen von den Außenwänden gelöst. Zuganker sollen in Zukunft verhindern, dass dieser Prozess weiter fortschreitet.
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Bei den Restaurierungsarbeiten werden immer mehr mittelalterliche Malereibefunde untersucht und teilweise freigelegt. In jedem Zwickel des Gewölbes ist ein so genannter Droleriekopf, zu finden. Indem er die darüber liegende Farbschicht mit Wasser besprüht, bringt der leitende Restaurator Reinhard Labs einen kalbsähnlichen Kopf  eine figürliche Groteske aus dem Mittelalter zum Vorschein. Deutlich zu erkennen sind die großen Ohren, und das Auge des Kalbes. Man darf weitere Überraschungen aus dieser Epoche unter den Farbschichten erwarten.

Das erste Ende: Sehenswert!
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Die außerordentlich gut gelungene Mauerwerksrestaurierung macht die alte Westfassade zu einem neuen Wahrzeichen für Behrenhoff.  Auch die südlichen Obergadenfenster, die Jahrzehntelang in einem desolaten Zustand waren sind zum Hingucker geworden. In Dresden restauriert, sind sie nun wieder eingebaut und machen die äußere Hülle dicht.  

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Gerade Innen sieht nichts fertig aus, und doch konnte man mit dem Erreichten zufrieden sein. Seit der zementhaltige  Putz im Kirchenschiff  ab ist, kann die Feuchtigkeit  in den Wände abziehen. Der moderige Geruch in der Kirche weniger geworden. Ein Grund zur  Freude über alles Gelungene. Nachdenklichkeit zeigte sich vor Ort bei Architekten, Vertretern vom Bauamt der Kirche, vom Landesamt für Denkmalpflege und dem Bauhistoriker beim Beraten der Inhalte des zweiten Bauabschnitts. Ob genug Fördermittel für die  Gewölbesanierung im Kirchenschiff, für ein neues Metalldach auf dem Südschiff, für beginnende Malereirestaurierung und für weitere Untersuchungen zusammenkommen, steht noch nicht fest.
Eigentlich könnte alles weitergehen.  
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Die Gewölbeschäden im südlichen Seitenschiff sind behoben. Der zementhaltige Putz an Decken und Wänden ist  abgetragen.

Endlich Baubeginn

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Der Westgiebel der Behrenhoffer Kirche ist eingerüstet. So sieht die Antwort auf die Frage, wann es endlich losgeht, aus. Nach vier Jahren Bauplanung und Fördermittelantragstellerei mit Hindernissen ist das ein schöner Anblick, der jedoch auch weniger schönes offenbart. Auf einem Sims am wuchs ein kleiner Mischwald mit zerstörerischen Kraft. Man erkennt, dass die Baumwurzeln durch Risse im Gewölbe bis ins Innere der Kirche vorgedungen sind.

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Bei der Schadensuntersuchung im Innern der Kirche wurden auch an unerwarteten Stellen mittelalterliche Malereien entdeckt. An der südöstlichen Innenwand wurde eine Menschengruppe und am nordwestlichen Gewölbezwickel ein gekrönter Frauenkopf teilweise freigelegt. 

Die Mauerwerksrestaurierung am Westgiebel, die Reparatur der Obergadenfenster und des Dachstuhls sind die vordringlichsten Arbeiten im ersten Bauabschnitt. Auch werden weitere Untersuchungen nach den Ursachen der  Durchfeuchtungen in den Wänden und im Fußboden durchgeführt. Die beauftragten Firmen kommen aus der Region. Die gesamten Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten drei bis vier Jahre andauern.  

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Landeskonservator Dr. Klaus Winands und der für Kirchliche Bau- und Kunstdenkmale zuständige Jens Amelung machten sich ein Bild vom Stand der Arbeiten und von den Befunden.

 

 

Anschubhilfe
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Das ist das Titelblatt der aktuellen Ausgabe des Magazins für Denkmalkultur in Deutschland. Das Titelbild zeigt den modernen Taufengel und den Taufstein im südlichen Seitenschiff der Dorfkirche Behrenhoff. Unter der Überschrift „Denkmal in Not“ wird auf erbarmungswürdigen Zustand der Kirche aufmerksam gemacht. Herausgeber der Zeitschrift ist die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, deren Vorsitzende die ehemalige Wismarer Bürgermeisterin Rosemarie Wilckens ist. Die DSD hat für die geplanten Arbeiten im ersten Bauabschnitt Fördermittel im unteren fünfstelligen Bereich zur Verfügung gestellt. Dass die Kirche nun deutschlandweit einer breiten, interessierten und sachverständigen Öffentlichkeit vorgestellt wird, verbessert die Aussichten auf finanzielle Förderung  für das Bauvorhaben. Die Chefredakteurin, Dr. Christiane Schillig, war selbst vor Ort und hat den Artikel über die Kirche verfasst. Man erhält die Zeitschrift im Zeitschriftenhandel, Einzelexemplare auch im Pfarramt.

 

Nähre Informationen unter: http://www.denkmalschutz.de/service/foerderermagazin/ausgabe-1-2013.html und weiter unter http://www.monumente-online.de/13/01/leitartikel/Behrenhoff_Dorfkirche.php .

Panorama-Ansicht: http://www.roland-rossner.de/Panorama_Behrenhoff_Kirchenschiff/Behrenhoff.html

 

 

 

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Die Kirche in Behrenhoff war ursprünglich eine dreischiffigen, dreijochigen Backsteinbasilika mit Strebefeilern.
Anfang des 14. Jahrhunderts wurde der Chor aus sauber geschichteten Granitquadern hinzugefügt.

Im 17. Jahrhundert wurde das nördliche Seitenschiff und wohl auch die gleichzeitig mit dem Chor erbaute Sakristei abgetragen, das südliche Seitenschiff, die Vorhalle und die Portale erneuert.

Mit der Restaurierung 1857/58 gleichzeitig die gußeisernen Maßwerke.

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Innenraum:

Das Mittelschiff mit achtteiligem Rippengewölbe und Gewölbemalerei mit Drolerieköpfen unf vegetabilen Motiven (Anfang 15. Jh.)

Im Chor flache Holzdeckendecke und lübisch beeinflußte Wandmalereien (Anfang 14. Jh).

Über dem schmalen Fries mit Weihekreuzen, Wappen südlich acht Medaillons mit Heiligen und Sündenfall, nördlich das Jüngste Gericht mit Höllendrachen, östlich Marienkrönung, Johannes der Täufer, Bischof und Märtyrerin, darüber zwölf Apostel als Beisitzer des Gerichts.

 

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Ausstattung:

Neugotische Holzausstattung von 1857/58 mit Altarretabel, Kanzel, Taufe, gestühl und Westempore.

Glocken: Zwei Glocken: 15. Jh.; 1724, von Joachim Metzker, Engel von Elias Keßler modelliert.

Auf dem Kirchhof westlich der Kirche befindet sich ein freistehender Glockenstuhl.

 

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