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„Du musst die Kinder liebhaben!“

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…sagte mir meine Frau, als ich als Berufsstarter im Pfarramt Gützkow darüber klagte, dass meine Vorkonfirmanden, in den Konfi-Stunden nicht zuhörten, schwatzten, sich amüsierten, störten. Es waren die Kinder die sie als Berufsstarterin sechs Jahre vorher als Erstklässler übernommen hatte. Damals ging die Katechetin Gisela Jutta Lück nach 30 Dienstjahren in Ruhestand.

Martina Jeromin ist nun schon seit mehr als 38 Jahren Gemeindepädagogin in Gützkow. Die Kinder, die damals zu ihr in die Christenlehre gingen, kamen oftmals als junge Mütter in die „Krabbelgruppen“. Sie brachten andere junge Mütter mit, die die Kirchengemeinde und ihre Angebote nie wahrgenommen haben und erstaunt und erfreut waren über die einladende Gemeinschaft, die sie dort erlebten. Sie kamen später mit Frauen der älteren Generation in die Bastelkreise. Kinder, die in den Krabbelgruppen waren, wurden bei den St. Martins-Festen als Erstklässler in die Reihen der „Nicoläuse“ aufgenommen. Nach den Abschlussfahrten der „Nicoläuse“ der 6. Klassen in die schwedische Partnergemeinde wurden viele von ihnen Konfirmanden. Martina Jeromin begleitete viele der Jüngsten bei ihrem „Hineinwachsen“ in die Kirchengemeinde. „Du musst die Kinder liebhaben!“ – sie wahrnehmen, aufnehmen, annehmen! Das blieb über all die Jahre die Leitlinie ihres Arbeitens und damit prägte sie die Kleinen, die eines guten Tages die Großen waren.

Sie ärgert sich bis heute darüber, dass viele Verantwortliche in der Kirche besonders auf Synoden und Konventen die Arbeit mit Kindern nicht als  d i e  Riesen-Prägechance wahrnehmen, die sie ist und sie weniger würdigen und fördern, als z.B. Jugendarbeit oder Kirchenmusik. Und hier, am Schulstandort Gützkow, ist diese Chance besonders groß.

„Gemeinde als Herberge“ titelte Jan Hendricks sein Buch und kommt darin zu der Erkenntnis: „Der gastfreundlichen Gemeinde gehört die Zukunft.“ Als (nebenberufliche⟃⇶) Pfarrfrau und „Frau des Pfarrhauses“ bewirkte sie dieses schon lange. Wer in die Gemeinderäume kam, spürte ein „Willkommen“ und fühlte sich wohl. Gäste aus den Partnergemeinden, Künstler nach ihren Konzerten, Gäste der Landeskirche, ein Kirchenasylant, übergemeindliche Gruppen oder solche aus anderen Gemeinden – alle waren des Lobes voll für die liebevoll gestalteten Räume - und den herrlichen Pfarrgarten.  Für den Mittagsimbiss für die Nicoläuse, und - solange wir im Pfarrhaus wohnten – für die Zubereitung des Mittagessens für die Sonntags-Konfirmanden war Martina Jeromin sich nicht zu gut.

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Dieses Jahr konfirmiert – damals Nicoläuse

Blieben die eigenen Kinder bei all dem nicht auf der Strecke? Doch, aber im positiven Sinne: Die älteste studierte Gemeindepädagogik und ist heute Pastorin. Die Mittelste ist Kindergartenleiterin. Und der Jüngste ist Erzieher.  In seinen frühen Schuljahren antwortete er auf die Frage nach dem, was seine Mama macht: „Die ist immer zu Hause.“ Wir alle nährten die gute Seele des Pfarrhauses und sie nährte uns.

„Frau Jeromin, Du sollst nicht aufhören,“ sagte kürzlich ein Mädchen aus der dritten Klasse, „solange du laufen kannst, kannst du doch bei uns bleiben.“ Welch ein Kompliment!

Aber nun ist genug. Unsere Enkelkinder freuen sich über mehr Oma und schließlich will ich meine Frau nun mehr für mich haben.

Hans-Joachim Jeromin

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Konfirmation 2026 20260524_115358264

An Pfingstsonntag feierten die Jugendlichen ihre Konfirmation. Nach dem festlichen Gottdesdienst ging es dann für alle in den Pfarrgarten. Dort bekam jeder einen Setzling der alten Eiche vom Pfarrhaus als Geschenk. Die Setzlinge, wenn sie in die Erde gepflanzt werden, stehen für die Hoffnung, dass der Glaube der Konfirmanden ebenso gedeihen wird wie die Bäume, die in den kommenden Jahren heranwachsen.


31. Musikreise zu Gast
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Die MUSIKREISE wird veranstaltet vom Kirchenchorwerk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland und war am 09. Mai zu Gast in Behrenhoff. Sie bietet die Möglichkeit, Kirchen unseres Landes kennenzulernen und i jeder Kirche gibt es eine kurze fachkundige, kulturhistorische Einführung. Anschließend gab es ein kleines Konzert. Alar Acar aus Rostock begeistertste mit Ihrem Spiel an der Harfe die zahlreichen Besucher.

Gottesdienst zu Himmelfahrt im Pfarrhaus

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Aus dem geplanten Gottesdienst im Pfarrgarten wurde es aufgrund des Wetters leider nichts. Zum Glück war im Gemeindesaal im Pfarrhaus genug Platz für die 40 Gäste, darunter viele Besucher von der Kirchgemeinde Jarmen-Tutow.
Im Anschluss gab es einen kleinen Frühschoppen und ein Grillbuffet. Ein herzliches Dankeschön an Lutz Büschgens vom Gut Owstin und an Familie Görs für den schönen neuen Grill.

 

Liebe Gützkower Gemeinde,

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mein Name ist Tatjana Eggert.
Ich habe mich auf die offene Pfarrstelle beworben einerseits, weil es nach 10 Jahren in Sachsen-Anhalt für mich als Norddeutsche wieder an der Zeit ist,
zu meinen Wurzeln zurückzukehren. Und andererseits konnten wir im vergangenen Herbst unsere Kinder von der Schönheit der norddeutschen Landschaft überzeugen. Ich selbst bin in Demmin geboren und habe dort 2004 auch mein Abitur am Musikgymnasium abgelegt.
In Greifswald konnte ich das erste theologische Examen meistern, heiraten und dann ein freundliches Vikariat in Prohn genießen.

An meiner jetzigen Arbeit in Mücheln am Geiseltalsee liebe ich am meisten, dass die 4 Gemeinden, die ich betreue, immer wieder neue Ideen haben, wie wir unseren Glauben leben können. Wir singen nach gut lutherischer Art Schlager im Gottesdienst, laden uns christliche Humoristen ein und feiern Erntedank dort, wo geerntet wird: auf dem Weinberg, im Gewächshaus oder direkt auf dem Feld.
Doch dabei bleiben wir unseren biblischen Wurzeln treu und taufen unter anderem in der Geiselquelle,
in der Saale oder auch im See.
In der Krabbelgruppe und in der Kinderkirche steht Jesus weiterhin im Mittelpunkt, denn er ist die Quelle von allem.
Ich freue mich auf eine aufregende Zeit an der Peene und bin gespannt,
was uns noch so alles gemeinsam einfällt.
Herzliche Grüße und viele Segenswünsche, ich freue mich auf unser Kennenlernen,
Ihre neue Pastorin T. Eggert

 

  Vorstellungsgottesdienst

Am vergangenen Sonntag, dem 26. April 2026, herrschte eine besondere Erwartung in unserer Kirche.
Zahlreiche Besucher waren gekommen, um Pastorin Tatjana Eggert kennenzulernen, die sich der Gemeinde im Rahmen eines Vorstellungsgottesdienstes präsentierte.
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Von Beginn an überzeugte Frau Eggert durch eine ruhige, besonnene Wärme. Ihre Predigt schuf eine Atmosphäre des Willkommens.
Ein besonderes Highlight, das für viel Freude und ein tiefes Gemeinschaftsgefühl sorgte, war das gemeinsame Singen von „Marmor, Stein und Eisen bricht“ – ein Symbol dafür, dass der Glaube auch moderne und verbindende Wege gehen darf.
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Im Anschluss nutzten viele Gemeindemitglieder die Gelegenheit, beim Kirchenkaffee erste persönliche Worte mit der potenziellen neuen Pfarrerin zu wechseln. In entspannter Runde wurden Eindrücke geteilt und erste Kontakte geknüpft.

Die formale Entscheidung fiel kurz darauf in der anschließenden Sitzung des Kirchenrates. Unter der Leitung von Pröbstin Frau Kühl berieten die Ältesten über die Nachbesetzung der Stelle. Das Ergebnis war eindeutig:
„Die Ältesten stimmten einstimmig für die Besetzung der Stelle mit Frau Eggert.“

Wir sind glücklich über diesen positiven Ausgang und freuen uns sehr darauf, Frau Eggert ab September fest in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Gemeinsam wollen wir wachsen, feiern und unseren Glauben lebendig gestalten.
Herzlich willkommen, Pastorin Eggert!

 

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Evangelisches Pfarramt St. Nicolai
Kirchstraße 11 b
17506 Gützkow
E-mail:
guetzkow@pek.de
www.Kirche-Guetzkow.de
Tel. / Fax. 038353/ 251

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