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Was feiern Christen zu Ostern?
Ein Chat Bot würde etwa folgende Antwort geben: Christen feiern zu Ostern, dass Jesus Christus von den Toten auferstanden ist. Das sind plakative Worte. Was steckt dahinter? Geht es um die Wiederbelebung eines zu Tode Geschundenen? Man muss die ganze Geschichte erzählen. Der Glaube an die Auferstehung ist keine abstrakte Wahrheit. Jesus kommt zum Passahfest nach Jerusalem. Vorher hat er im Norden, in Galiläa als Wanderprediger gewirkt. In der Begegnung mit ihm erfahren viele Menchen Heilung. Fischer von See Genezareth lassen alles hinter sich und ziehen mit ihm. Auch Frauen sind darunter. In Jerusalem wird Jesus von vielen als Messias begrüßt. Sie erhoffen, dass er sie befreien wird von der römischen Besatzung. Doch Jesus tritt nicht als politischer Befreier auf. Er geht zum Tempel. Er kritisiert im Geist der Profeten Israels die blutigen Opfer im Tempel. Damit macht er sich unbeliebt. In einem Komplott der

Tempelpriester mit der römischen Besatzungsmacht wird Jesus als Aufrührer zum grausamen Tod am Kreuz verurteilt. Seine Freunde sind verängstigt. Fast alle seiner Anhänger fliehen. Einige Frauen aber bleiben in seiner Nähe. Ein wohlhabender Mann aus Jerusalem birgt den Leichnam Jesu und bestattet ihn in einem Felsengrab. Am nächsten Morgen gehen die Frauen dorthin, um ihn zu beweinen und einzubalsamieren. Das Grab ist leer. Sie sind schockiert. Die Evangelien erzählen nun in unterschiedlichen Geschichten wie Jesus seinen Freundinnen und Freunden von neuem in menschlicher Weise begegnet, um sie zu ermutigen. Sie erfahren seine Zusage, dass er sie von der Zeit- und Raum übergreifenden Dimension Gottes aus unterstützen werde, wohin sie auch gehen werden. Der christliche Glaube an die Auferstehung bedeutet also, dass unser Leben eingebettet ist in eine umgreifende Dimension. Da ist Lebendigkeit. Gottes Leidenschaft für das Leben wirkt weiter unter denen, die Tag für Tag die innere Verbindung zu Jesus suchen, der in der Dimension Gottes zu Hause ist. Wer mit Jesus verbunden lebt, darf darauf hoffen: am Ende bin auch ich eingebunden ins Bündel des Lebens in der Dimension Gottes. Willfrid Knees
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Konfirmation am Pfingst-sonntag in der St. Nicolai Kirche Gützkow
Die Evangelische Kirchengemeinde Gützkow lädt herzlich zur Konfirmation am Pfingstsonntag um 10:30 Uhr in die St. Nicolai Kirche Gützkow ein. In einem festlichen Gottesdienst empfangen in diesem Jahr die Konfirmandinnen und Konfirmanden
- Hanna Zech, Neuendorf
- Finja Stöwer, Neuendorf
- Hannah Pahl, Pentin
- Kalle Hilpert, Alt-Negentin
- Kuno Herfort, Dargezin
- Oscar-Fiete Zunk, Gützkow
- Karlo Köhn, Gützkow
- Mathilda Peters, Gützkow
- Fabian Pasedag, Gützkow

den Segen Gottes und werden feierlich in die Gemeinschaft der erwachsenen Gemeindeglieder aufgenommen. Mit ihrer Konfirmation bekräftigen sie ihren Glauben und werden für ihren weiteren Lebensweg unter Gottes Schutz und Geleit gestellt. Der Gottesdienst wird von Pastor Willfrid Knees geleitet und durch den Chor der Kirchengemeinde musikalisch festlich gestaltet. Die Gemeinde ist herzlich eingeladen, diesen besonderen Tag gemeinsam mit den Konfirmandinnen und Konfirmanden sowie ihren Familien zu feiern und sie im Gebet und mit guten Wünschen auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.
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Was würde mir fehlen… wenn es meine Kirchgemeinde nicht gäbe?
Oscar-Fiete Zunk, der im Rahmen eines Sozialpraktikums in unserer Gemeinde tätig ist, stellt diese Frage an unsere Kirchmitglieder.
 Frau Gertrud Elise Hase, geborene Weylo, ist zur Welt gekommen am 17. März 1935 in Taberwiese/Rastenburg (Ostpreußen), blickt auf ein bewegtes und langes Leben zurück. Wenn man heute, an ihrem 91. Geburtstag, mit ihr spricht, werden Erinnerungen an eine Zeit wach, die von großen Umbrüchen geprägt war. Bereits in jungen Jahren wurde ihr Leben durch die Weltgeschichte gezeichnet: Als etwa zehnjähriges Mädchen musste sie zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern die Flucht aus Ostpreußen antreten, sie ging bis nach Pentin – ein Erlebnis, das ihre Kindheit und ihren weiteren Weg tief beeinflusst hat. Ihr Vater, hat durch die Hilfe des Roten Kreuzes am Ende auch den Weg dorthin gefunden. Sie lebten nun alle wieder zusammen weiter in Pentin wo, sie zunächst eine kleine Landwirtschaft begonnen haben. Die Jubilaren erinnert sich an ihrer Einsegnug durch Pastor Möller-Tittel im Jahr 1949. Fest in ihrem Herzen verankert ist ihr Konfirmationsspruch: Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott, und Gott im ihm.“ (1 Joh 4, 16)
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Mein großes Verpusten
 Einhundertzweiunddreißig Stufen sind es bis zur Turmuhr im Gützkower Kirchturm. Von der Ebene darunter hat man durch Aussichtsluken eine herrliche Aussicht über die Stadt, auf die umliegenden Dörfer, auf die herrliche Landschaft. Im Mai ist es am schönsten: das frische Grün der knospenden Bäume, das kräftige Gelb der Butterblumen auf dem Kamp und natürlich die riesigen „Raps-Laken“ rundum; dazu, in den versteckten Ecken unterm Kirchendach, Eulen- und Falkenküken - einhundertzweiunddreißig Stufen, die es einem lohnen, sie zu ersteigen! Wenn Schulklassen, die auf dem Hasenberg zu Gast waren, Kirchführungen angemeldet hatten, bin ich manchmal zwei Mal am Tag dort hochgestiegen. Mit zunehmendem Gewicht und Alter wurde dabei eines immer notwendiger: Verpusten. Über der Orgelebene: Verpusten. Auf der Aussichtsebene: Verpusten. Die meisterliche Treppenläuferin der freiwilligen Feuerwehr und ihre Kameraden wären mit Atemschutzausrüstung bei den Übungen im Kirchturm in Gruppenstärke an mir vorbeigezogen.
 Nun beginnt es für mich: das große „Verpusten“. Seit dem 1. März dieses Jahres bin ich im Vorruhestand. Nachdem ich seit September 2024 nicht Gützkower Pfarrer bin, endet nun auch mein Dienstauftrag als Pfarrer für Vertretungsdienste in der Propstei Pasewalk. Besonders in diesem letzten Dienstabschnitt habe ich gespürt, dass, auch wenn ich, (vielleicht: weil ich) um ein Organ leichter bin, ich nicht alles leichter bewältige. Dankbar bin ich für alles Verständnis, das mir dafür entgegengebracht wurde. Die Gelegenheit zum großen „Verpusten“ zwei Jahre vorm „Regelalter“ kommt mir nun recht und ich nutze sie. Verpusten ist Kräftesammeln. Und die ich sammle, will ich auch einbringen, nun zuerst in unserer Familie, aber – soweit sie reichen und gefragt sind - auch gern darüber hinaus. Herzliche Grüße Ihr Hans-Joachim Jeromin
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Familiengottesdienst zu Ostern

Bunt gestaltet haben die Kinder der Nicoläuse-Gruppen der 2. und 4. Klassen das neue Leben, das sie im österlichen Familiengottesdienst gefeiert haben.
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"Jesus bringt Brötchen"
 
Auch im Januar gab es den aufsuchenden Gottesdienst mit den Konfis. So wurde u.a. das Ehepaar Schubert in der Pommersche Straße in Gützkow besucht. Bereits am Vorabend herrschte bei den Vorbereitungen ausgelassene Stimmung und es wurde sogar getanzt. Wenn Sie auch Freude daran haben, einmal besucht zu werden, dann melden Sie sich bitte!
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Taufe

Aus der Konfi-Gruppe empfingen am 3. Advent Oscar-Fiete und Kuno das Sakrament der Taufe.
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Weihnachtsgottesdienste

Die Gottesdienste an Weihnachten waren sehr gut besucht. In festlich geschmückten Kirchen feierten wir gemeinsam die Geburt Jesu. Ein herzlicher Dank geht an Cellist Gregor Szramek, der die Christvespern und die Christnachtandacht begleitete!
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