Laßt auch uns auf die abenteuerliche Reise des Herzens zu Gott gehen! Laßt uns aufbrechen und vergessen, was hinter uns liegt! Es ist noch alles Zukunft – weil wir Gott noch finden, noch mehr finden können. Der Weg geht durch Wüsten und Finsternisse. Aber verzage nicht: der Stern ist da und leuchtet. Wir gehen, wir müssen suchen. Aber das Letzte und Eigentliche kommt uns entgegen, sucht uns, wenn wir gehen, wenn wir entgegen gehen. Und wenn wir gefunden haben werden, weil wir gefunden wurden, werden wir erfahren, dass unser Entgegengehen selbst schon getragen war von der Bewegung Gottes zu uns. Text von Karl Rahner, katholischer Theologe (1904 -1984)