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In den ersten Jahren seiner Londoner Amtstätigkeit kam Spurgeon, der berühmte englische Prediger, auf seinem Weg zu seiner Kapelle immer an einem niedrigen Häuschen vorbei, dessen grünumrankte Fenster seine Blicke auf sich zogen. Aus einem derselben lachte ihn jedes Mal ein süßes Babygesicht an. Von Mutter- oder Schwesterhänden gehalten, tanzte das Kind lustig auf dem Fensterbrett hin und her, und Spurgeon, der Kinder sehr liebte, erwiderte jedes Mal in gewinnender Weise das Lächeln.
So ging das allsonntäglich hin und her. Zuweilen war es auch der Vater oder ein Bruder, der das Baby hielt. Die ganze Familie war über die ihrem Liebling erwiesene Freundlichkeit glücklich, zugleich neugierig, wer der freundliche Herr wohl sein möge.
Eines Sonntags ging einer der Söhne ihm nach und erfuhr, wer er war und wo er predigte. Die ganze Familie hatte ohne Verbindung mit der Kirche gelebt. Unter einem Geistlichen stellten sie sich einen weltfremden Menschen vor. Diesen freundlichen Mann aber wollten sie doch hören.
Zuerst gingen die Mutter und die Töchter in die Kapelle, dann die Brüder, und zuletzt fand auch der Vater den Weg dorthin. Bald gingen sie jeden Sonntag. Alle kamen zum Glauben, und die ganze Familie ließ sich taufen.                             Axel Kühner

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