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Konfi-Stunden - Sonntags-Konfirmanden

 

 

 

Termine SoKo

SoKo 16-18
Sonntag, 13.05.2018, 10.30 Uhr Vorstellungsgottesdienst
Sonntag, 20.05.2018, 10.30 Uhr Konfirmation

SoKo 17-19

Sonntag, 13.05.2018, 10.30 - 14.30 Uhr
Sonntag, 17.06.2018, 10.30 - 14.30 Uhr

 

 

Konfirmation 2018
Am diesjährigen Pfingstsonntag, den 20. Mai, werden in der Gützkower St. Nicolai-Kirche folgende Konfirmanden eingesegnet:

Anabell Schmidt
Gebr.-Kressmann-Str.25, Gützkow;

Mareen Uecker
Fliederweg 6, Kammin;

Annika Zitzow
Fritzow 7A, Gützkow;

Anne-Christin Zunk
Feldstr.3, Gützkow;

Erik Dahlke
Vom Hofstr.9, Gützkow; 

Jakob Dreßler
Am Kleinbahndamm 11, Behrenhoff;

Ben Tornow
Vom Hofstr.5A, Gützkow.

 


Ostern ganz in Weiß
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Ostern 2018 hielt weiße und andere Überraschungen bereit: Für die Konfi-Mädchen der „SoKo 17-19“ war nach dem Ankommen in der Kirche ein „Posing“ fällig. Dicke Schneeflocken in den letzten Märzstunden - wann hat man das schon Mal. Die Gützkower Kirche war am Ostermorgen außen weiß und einigen, die spontan bereit waren den Ostergottesdienst mit zu gestalten, war in der Kirche innerlich ganz schön heiß. Der Ostergottesdienst war munteres Leben um das leere Grab. Für zwei kleine Täuflinge war er ein Neuwerden als Christenmensch.
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Perlenbänder und Osterengel gab es zu basteln.

Osternacht im Pfarrhaus: Die Konfi-Mädchen hatten sich auf den Spaziergang zu Quelle gefreut, um Wasser für zwei Taufen im Ostergottesdienst zu holen. Bis zum Wecken waren sie munter geblieben. Nach nächtlichem Dauerschnee regnete es in der Morgenfrühe. Es war kalt und äußerst matschig. Es wäre unvernünftig gewesen, los zu gehen. Die lange Nachtwache forderte ihren Tribut: 40min Dornröschenschlaf waren vorm Osterfrühstück möglich.
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Nicoläuse und Konfis lasen, wie Ostern den Alltag verändern kann.
Wie neues Leben Alltag verändert, erleben die Eltern von Frieda und Linus seit deren Geburt. Neues Leben ist Freude, und die teilten wir im Ostergottesdienst: mit den Eltern bei den beiden Taufen, beim Osterengelbasteln und Osterengelbimmeln, beim Osternestersuchen und bei den Frühlingsflötentönen. 

 


Geblasen im Wind

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Jahrzehnte lang frisierte der ewige Westwind die Baumkronen in den Dünen Jütlands beinahe neben die Stämme. Pro Jahr frisst dieser Wind zwei Meter der Westküste. In seinem Erbauungsjahr stand der Leuchtturm Rubjerg Knude (im Hintergrung) 200 m von der Küste entfernt. Seit 50 Jahren ist er außer Betrieb, weil der Wind Dünen aufgetürmt hat, die sein Licht zur Seeseite verdeckten. Annika, Mareen, Anne-Christin, Anabell, Ben und Erik (v.r.n.l.) stehen an einem Pfosten, der den erwarteten Verlauf der Linie der Sanddünen im Jahr 2052 markiert. Da machte sich auch manch einer Gedanken über den Verlauf seines Lebensweges zu der Zeit.
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Die Natur dort am Ufer der Jammerbucht hatte etwas Gleichnishaftes für das Werden und Vergehen im Sturm der Zeiten. Aus den verworfenen Ziegelsteinen des Leuchtturmwärterhauses bei Rubejrg Knude hatten Touristen „Jesus liebt dich“ in den Dünensand drapiert. Wenn solcher Glaube Haltung wird, gibt er Halt im Sturm der Zeiten. In den Evangelien steht die Geschichte von der Sturmstillung. „Wer ist dieser Jesus? Auch dem Wind und dem Wasser gebietet er, und sie sind ihm gehorsam.“ (Lukas-Ev.8,25b) fragen und erkennen die Jünger, die mit Jesus in einem Boot sitzen und Todesangst gelitten haben. Konfizeit ist auch eine Zeit des Hinterfragens. Die Landschaft lud ein der gleichen Frage nicht auszuweichen und sich zugleich solcher Erfahrung, wie sie die  Jünger gemacht haben, zu öffnen.
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Tagesende fast am Ende der Konfi-Zeit.

Auf der Leuchtturmspitze von Rubjerg Knude ist ein Spiegelprisma installiert, das das Sonnenlicht in das  finstere Turminnere lenkt.
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Wer aufsteigt kann in aller Finsternis in einen prismenförmigen Edelstahlschacht schauen. Ein Blick hinein ist wie ein Blick durch ein  glitzerndes Kaleidoskop Oben kann man sich dann wie im Himmel fühlen.
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Gerade an der Küste Jütlands begegnet man unausweichlich der dunkeldeutschen Geschichte und – Gott sei Dank – im Zeitensturm dessen Vergänglichkeit.